29.09.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz

Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr die Ehre und schöne Aufgabe, gemeinsam mit seiner Landeshauptstadt Mainz den Tag der Deutschen Einheit auszurichten. Die Feierlichkeiten stehen unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“, denn dieser Gedanke war es auch, der 1989 die Menschen in Ost und West miteinander verbunden hat und die Wiedervereinigung möglich machte.

Auch das ZeMA wird mit der Robotix-Academy am Tag der Deutschen Einheit vertreten sein. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren. Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen Synergien in Lehre und Forschung zur Robotik geschaffen werden. Die Robotix-Academy dient als Kooperationsplattform zwischen den beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Transferpartnern, Anwender- und Ausrüsterunternehmen.

Weitere Informationen zum Tag der Deutschen Einheit finden Sie hier.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird ebenfalls zum ersten Mal unser neuer Messecontainer zum Einsatz kommen. Dieser bietet die Möglichkeit, diverse Demonstratoren und Roboter dem Publikum zu zeigen und zu erklären:

19.09.2017

Das ZeMA zu Gast in Prag

Am 4. und 5. September war das ZeMA zu Gast an der tschechischen Technischen Universität (CVUT) in Prag. Am dortigen „Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics” (CIIRC) fanden mit fast 200 Gästen gleich drei bedeutende Veranstaltungen statt.

So wurde das „National Center of Industry 4.0“ (NCP 4.0) feierlich mit der Unterschrift des Memorandums der Gründungspartner eröffnet. Das Ziel des NCP 4.0 besteht darin, ein Bewusstsein für das Thema Industrie 4.0 zu etablieren sowie die enge Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Beteiligten zu stärken. Zu den Gründungspartnern und Initiatoren gehören verschiedene Forschungseinrichtungen (CVUT, CIIRC, Universität Brünn), Industrieunternehmen wie Siemens, Skoda Auto sowie Handelskammer und Innovationszentren der tschechischen Republik.

Die Gründungspartner des NCP 4.0

Ebenfalls wurde die neue Forschungseinrichtung des CIIRC eröffnet. In der Forschungseinrichtung und den Demonstratorumgebungen wird zukünftig an innovativen Lösungen und Prozessen für Industrie 4.0 und smarten Fabriken geforscht.

Ing. Pavel Burget, Ph.D. (Assistant professor CVUT)
bei der Eröffnung des „Testbed for Industry 4.0“

Die dritte Veranstaltung betrifft den Start des europäischen Projektes „Research and Innovation Centre on Advanced Industrial Production“ (RICAIP), das in Zusammenarbeit mit dem CIIRC, der technischen Universität in Brünn sowie dem DFKI und dem ZeMA durchgeführt wird. Ziel ist es, auf europäischer und internationaler Ebene an Forschungsthemen wie Industrie 4.0 und innovativen Produktionstechnologien zu arbeiten. So verbindet RICAIP die Forschungseinrichtung und deren Demonstratorumgebungen in Tschechien und Deutschland mit dem Ziel, neue Forschungsstrukturen aufzubauen und zu implementieren.

 
Teammitglieder des RICAIP-Projektes

 

Weitere Impressionen der Veranstaltungen:

Bildquelle: Roman Sejkot, CIIRC CVUT

20.09.2017

„blick drauf“: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken

Über den Start des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken wurde auch im elektronischen Newsletter „blick drauf“ des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 20.09.2017 berichtet.

>> Lesen Sie hier den ganzen Newsletter.

04.09.2017

Start des Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken
Einbindung von Unternehmen in die digitale Welt von morgen

Zum 1. September startet das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe in der Region auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen. Sie können sich bei Frage- und Problemstellungen entlang der inner- und überbetrieblichen Wertschöpfungskette an das Kompetenzzentrum wenden und erhalten dort ein breites Angebot zum schrittweisen Einstieg in den digitalen Wandel. Das Kompetenzzentrum wird vom Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (ZeMA), dem August-Wilhelm-Scheer-Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH (AWSi) und saarland.innovation&standort e. V. (saaris) getragen und ist am ZeMA angesiedelt.

Lesen Sie hierzu die offizielle Pressemitteilung sowie die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

01.09.2017

Neuer Geschäftsführer am ZeMA

Andreas Noss ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer am ZeMA und tritt die Nachfolge von Jochen Flackus an. Noss war vorher insgesamt 18 Jahre lang für Bosch im Saarland tätig und steht nun gemeinsam mit Prof. Rainer Müller an der Spitze des ZeMA.

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.

21.08.2017

„Erlebe Industrie live!“ – die LANGE NACHT DER INDUSTRIE macht´s möglich

Am 28. September 2017 findet die siebte LANGE NACHT DER INDUSTRIE im Saarland statt. Auch das ZeMA wird wieder Teil der Veranstaltung sein und eine spannende Führung durch die Forschungshallen bieten und die aktuellen Demonstratoren präsentieren.

Im Rahmen der Veranstaltung können jeweils zwei verschiedene Unternehmen an einem Abend besucht werden – beginnend um 16:45 an zentralen Plätzen. Von dort aus werden Sie in Gruppen zu den Unternehmen gefahren. Gegen 22:30 endet die Veranstaltung.

Weitere Informationen zur LNDI >>

 

Für die Besucher ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Die Plätze für die Teilnahme an der LNDI werden im Losverfahren vergeben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Verlosung und hoffen, Sie bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE 2017 bei uns begrüßen zu dürfen.

Zur Anmeldung >>

03.07.2017

Tag der Technik – heute die Welt von Morgen gestalten

Dieses Jahr fand zum 14. Mal an bundesweit 28 Standorten der Tag der Technik statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, junge Menschen durch Mitmach-Aktionen und eigenes Ausprobieren von Technik zu begeistern. Erwartet wurden dieses Jahr mehr als 50.000 junge Besucher.

Im saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur konnten am 23. Juni rund 250 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 bis 12  spannende Technik-Atmosphäre unter dem Motto „Projekt Zukunft“ erleben. Organisiert wurde der Tag der Technik durch die htw saar, die Universität des Saarlandes sowie den Bezirksvereinen VDE Saar und VDI Saar. Vorgestellt wurden Forschungsprojekte und Praxisobjekte aus den Bereichen Umwelt, Energie, Produktion und Verkehr.

Das ZeMA präsentierte seine Virtual Reality Brille, die im Rahmen des Aufbaus der Virtual Reality Welt am ZeMA vielfachen Einsatz findet. Die VR-Brille bat den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sowohl die am ZeMA bestehenden Demonstratoren als auch die zukünftige Forschungshalle interaktiv zu erkunden. Auf diese Weise werden der aktuelle Stand der Technik am ZeMA sowie Produkte und Prozesse räumlich wahrgenommen und fast real erlebbar.

Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler im Labor für Bio- und Umweltverfahrenstechnik anhand einer Kaffeemaschine und eines Reaktors sehen, wie Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik miteinander verknüpft sind. Im Schülerlabor Advanced Materials wurden Handys in ihre Bestandteile zerlegt und mit Hilfe von Magneten, Mikroskopen und Röntgenstrahlung untersucht. Wie ein Windrad aufgebaut sein muss, damit die Windenergie auch tatsächlich eingefangen werden kann, konnte im SALINE-WIND und Embedded Robotics Lab anhand von Lego Mindstorms Windrädern getestet werden.

Neben den Experimenten gab es eine Reihe von Kurzvorträgen, in denen unter anderem erklärt wurde, was der saarländische ESA-Astronaut Matthias Maurer als Materialforscher eigentlich macht.

Für weitere Informationen und Bilder der Veranstaltungen lesen Sie hierzu auch den Bericht der htw saar.

Bildquelle: htw saar

30.06.2017

Die Arbeitsgruppe Intelligente Materialsysteme, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Seelecke, konnte in den letzten Wochen einige Erfolge vorweisen, wie die folgende Aufzählung deutlich macht:

  • SPIE Smart Structures/Nondestructive Evaluation 2017, 25.-29. März in Portland, Oregon:

EAP-in-Action competition – Second place: DEA-driven vibratory feeder, Steffen Hau, Mathias Hoffmann, and Stefan Seelecke, Universität des Saarlandes

Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Webseite von SPIE.

  • EuroEAP 2017, 6.-7. Juni in Cartagena:

EuroEAP Society challenge – Development of a DEA driven vibratory conveyor, Steffen Hau, Universität des Saarlandes

Hier finden Sie den Beitrag von Steffen Hau.

  • Dr. Eduard Martin-Preis für die beste Promotion der Fakultät: Dr. Marvin Schmidt
  • 4Smarts – Symposium für Smarte Strukturen und Systeme, 21.-22- Juni, Braunschweig:

Best Poster Award:

1. Platz: Entwicklung eines FGL basierten smarten Positionierungsaktors, M. Brill (V), P. Loew, S. Seelecke, Universität des Saarlandes, Saarbrücken; P. Motzki, ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH, Saarbrücken

2. Platz: Hoch-Volt Ansteuerung in der FGL-Aktorik, P. Motzki (V), T. Gorges, ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH, Saarbrücken; S. Seelecke, T. Würtz, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

29.06.2017

Am 24. Juni öffnete die Universität des Saarlandes ihre Türen. Forscherinnen und Forscher aus allen Fachrichtungen hatten rund 250 Angebote wie Experimente, Vorträge, Mitmachaktionen sowie Führungen für Interessierte zusammengestellt.

Diesjähriger prominenter Gast war der aus St. Wendel stammende ESA-Astronaut Matthias Maurer, der an der UdS Materialwissenschaft und Werkstofftechnik studiert hat. Er sprach über die Faszination des Weltalls, über die interkulturelle Kommunikation und europäische Berufsperspektiven sowie darüber, was man im Studium der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik macht.

Auch das ZeMA war als Forschungsinstitut beim Tag der offenen Tür an der Saar-Uni vertreten und präsentierte seine Virtual Reality Brille, die im Rahmen des Aufbaus der Virtual Reality Welt am ZeMA vielfachen Einsatz findet. Mithilfe dieser können sowohl die am ZeMA bestehenden Demonstratoren als auch die zukünftige Forschungshalle, die noch in diesem Jahr eröffnet wird, interaktiv erkundet werden. Dadurch gelingt es, den aktuellen Stand der Technik am ZeMA sowie Produkte und Prozesse räumlich wahrzunehmen und fast real zu erleben.

Bildquelle: ZeMA

05.06.2017

Voller Erfolg bei der AEE. Zum zweiten Mal fand am 30. und 31. Mai 2017 die Automotive Engineering Exposition in Nürnberg statt, die Fertigungs- und Montagethemen aus der Automobilproduktion thematisiert. Auf dieser war das ZeMA mit einem Fachvortrag und zwei Demonstratoren vertreten, die von den Besuchern ausgiebig getestet werden konnten.

Besonders hohen Besucherzulauf gewann das Montageassistenzsystem, das einen mit Assistenzsystemen ausgestatteten Arbeitsplatz darstellt. Hierbei wird der Mitarbeiter am Montagearbeitsplatz über eine Schritt-für-Schritt Anleitung durch komplexe manuelle Prozesse geführt. Visualisierungssysteme wie Projektoren und Bildschirmanzeigen informieren den Werker über den nächsten Prozessschritt. Das Assistenzsystem wird durch Prüfmodule zur Prozessquittierung ergänzt, wodurch die Produktqualität verbessert wird.

In einem weiteren Show Case wurde ein System zur automatisierten Nässedetektion im Fahrzeuginnenbereich präsentiert. Die Kombination eines Thermografie-Systems mit entwickeltem Bildverarbeitungsalgorithmus und eines Leichtbauroboters ermöglichen eine zuverlässige Detektion von Wassereintritt nach der Regenprobe im End-of-Line-Bereich der Automobilproduktion. Das System ermöglicht weiterhin eine detaillierte Protokollierung der Fehlerlage und erzeugte hohes Interesse v.a. bei den Besuchern aus dem Automobilsektor.