ICM-Hydraulik

Intelligente Zustandsüberwachung von hydraulischen Anlagen

Problemstellung

Bisherige Ansätze zur konventionellen Zustandsüberwachung von Hydraulikanlagen untersuchen Sensorwerte meist quantitativ und isoliert voneinander und spiegeln somit nur Teilaspekte des Systems wider. Um den Zustand des Systems umfassend beurteilen zu können, wird Expertenwissen benötigt, um aus den komplexen Signalmustern der vielfältigen Sensordaten die gewünschte Information zu ermitteln.

Ziele

Im Projekt iCM-Hydraulik sollen Sensordaten verknüpft und Kenntnisse zu Anlagenstruktur, Wechselwirkung zwischen Komponenten und Expertenwissen zu einer intelligenten Zustandsüberwachung gebündelt werden, welche eine ganzheitliche und automatisierte Analyse des Anlagenzustands erlaubt. Ziel des Projektes ist ein modulares Condition-Monitoring-System, welches sowohl modellbasierte und statistische Methoden als auch semantische Technologien verwendet. Mit diesem soll nicht nur die Diagnose der Anlage möglich sein, sondern auch eine Prognose, womit Wartungsarbeiten effizienter geplant werden können.

Vorgehen

  • Konzeption und Aufbau von Prüfständen

  • Konzeption und Umsetzung von Datenerfassungssystemen

  • Versuchsplanung-Signalverarbeitung

  • Statistische Datenanalyse mittels multivariater Verfahren

Projektbearbeitung: Dipl.-Ing. Nikolai Helwig

Projektleiter: Prof. Dr. Andreas Schütze