14.10.2017

3. Tschechisch-deutscher Workshop zu Industrie 4.0 am ZeMA

Vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 durften das ZeMA sowie das DFKI Saarbrücken das tschechische Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik (CIIRC), im Rahmen des EU-Projektes RICAIP, willkommen heißen.

Bei dem tschechisch-deutschen Workshop zu Industrie 4.0 stellten die Partner erste Ergebnisse der länderübergreifenden Kooperation vor, die im Jahr 2016 gestartet ist. Im Mittelpunkt standen die Integration von Forschung und Produktion in Industrie 4.0, konkrete Mensch-Roboter-Kollaborationsszenarien und deren Integration in die Produktionsprozesse. Einen besonderen Willkommensgruß sendete Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka. Sie wandte sich mittels einer Videobotschaft an die Teilnehmer und betonte nochmals die Bedeutung des Projektes.

Videobotschaft von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka

Ein Teil des Workshops fand in der neuen Halle des ZeMA statt, in welcher auch das Roboterlabor des DFKI eröffnet wurde. Dort stellte das DFKI erstmals ein Szenario vor, das die Unterbrechung, Rekonfiguration und Wiederaufnahme eines kollaborativen Industrie 4.0-Arbeitsprozesses erlaubt, ohne dass die Abläufe manuell redefiniert werden müssen.

Das neue Roboterlabor des DFKI am ZeMA

Außerdem wurden bei dem Workshop ZeMA-Systemdemonstratoren aus BMBF- & EU-geförderten Vorhaben gezeigt, die Industrie 4.0, Mensch-Roboter-Kooperation und deren Umsetzung in anwendungsorientierten Szenarien erforschen. Der Schwerpunkt der vorgestellten Anwendungen für Produktions- und Inbetriebnahmetechnologien liegt auf der Automobil- und Flugzeugindustrie.

Sehen Sie sich die komplette Videobotschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Johanna Wanka an die Teilnehmer des Workshops an.

 

Weitere Impressionen des Workshops:

12.10.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz – Rückblick

Die Feierlichkeiten des Tags der deutschen Einheit unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ fanden dieses Jahr in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Über 500.000 Besuchern wurde an zwei Tagen allerlei geboten. So war auch das ZeMA mit der Robotix-Academy vertreten. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren.

Der neu angeschaffte Ausstellungscontainer inklusive Terrasse diente zum ersten Mal als Messestand:

 

Mit dabei waren ein sensitiver Leichtbauroboter für die Mensch-Roboter-Kooperation des ZeMA und ein Mini-Roboter vom Umweltcampus Birkenfeld. Der Mini-Roboter konnte mittels Gestensteuerung von den Besuchern gesteuert werden. Ziel dabei war es, den Besuchern zu zeigen, wie spielend einfach ein Roboter bewegt werden kann. Der Leichtbauroboter war mit einer Holzhand ausgestattet, die den Besuchern ein Händeschütteln ermöglichte:

Somit konnte der große Vorteil der neuen Technologie, die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne Schutzzaun, live erfahren werden. Zudem diente er dazu, potenzielle Berührungsängste vom Menschen gegenüber Robotersystemen entgegenzuwirken.Besonders Kinder und Fachkundige, aber auch nicht technisch-affine Besucher waren von den neuen Technologien begeistert und verweilten gerne am Stand. Unter den Besuchern durfte die Robotix-Academy auch zwei hochrangige Personen aus der Politik begrüßen. Der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz, Herr Dr. Volker Wissing, und Frau Staatssekretärin Heike Raab zeigten großes Interesse an den beiden Robotersystemen und den Tätigkeiten der Robotix-Academy.

Besuch des Wirtschaftsministers von Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing

Besuch der Staatssekretärin Heike Raab

10.10.2017

Forschen an der Produktion von morgen

Mit der neuen, sich auf dem neusten Stand der Technik befindenden Halle erweitert sich das ZeMA um 1800 Quadratmeter. Auf diesen werden nicht nur die bereits laufenden Projekte, wie die Robotix-Academy, Power4Production, oder NeWiP (Neue Wege der informationsgeführten Produktion) vorangetrieben, sondern es finden auch neue Projekte ihren Platz – wie das neue Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum Saarbrücken.

Das ZeMA, mit der Beteiligung des Saarlandes (60%), der Universität (20%) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft, finanziert sich sowohl durch Förderprojekte des Landes, des Bundes und der EU als auch durch Industrieaufträge und bietet Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern praxisnahe Forschung auf dem Themengebiet der Industrie 4.0.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.

29.09.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz

Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr die Ehre und schöne Aufgabe, gemeinsam mit seiner Landeshauptstadt Mainz den Tag der Deutschen Einheit auszurichten. Die Feierlichkeiten stehen unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“, denn dieser Gedanke war es auch, der 1989 die Menschen in Ost und West miteinander verbunden hat und die Wiedervereinigung möglich machte.

Auch das ZeMA wird mit der Robotix-Academy am Tag der Deutschen Einheit vertreten sein. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren. Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen Synergien in Lehre und Forschung zur Robotik geschaffen werden. Die Robotix-Academy dient als Kooperationsplattform zwischen den beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Transferpartnern, Anwender- und Ausrüsterunternehmen.

Weitere Informationen zum Tag der Deutschen Einheit finden Sie hier.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird ebenfalls zum ersten Mal unser neuer Messecontainer zum Einsatz kommen. Dieser bietet die Möglichkeit, diverse Demonstratoren und Roboter dem Publikum zu zeigen und zu erklären:

19.09.2017

ZeMA zu Gast in Prag

Am 4. und 5. September war das ZeMA zu Gast an der tschechischen Technischen Universität (CVUT) in Prag. Am dortigen „Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics” (CIIRC) fanden mit fast 200 Gästen gleich drei bedeutende Veranstaltungen statt.

So wurde das „National Center of Industry 4.0“ (NCP 4.0) feierlich mit der Unterschrift des Memorandums der Gründungspartner eröffnet. Das Ziel des NCP 4.0 besteht darin, ein Bewusstsein für das Thema Industrie 4.0 zu etablieren sowie die enge Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Beteiligten zu stärken. Zu den Gründungspartnern und Initiatoren gehören verschiedene Forschungseinrichtungen (CVUT, CIIRC, Universität Brünn), Industrieunternehmen wie Siemens, Skoda Auto sowie Handelskammer und Innovationszentren der tschechischen Republik.

Die Gründungspartner des NCP 4.0

Ebenfalls wurde die neue Forschungseinrichtung des CIIRC eröffnet. In der Forschungseinrichtung und den Demonstratorumgebungen wird zukünftig an innovativen Lösungen und Prozessen für Industrie 4.0 und smarten Fabriken geforscht.

Ing. Pavel Burget, Ph.D. (Assistant professor CVUT)
bei der Eröffnung des „Testbed for Industry 4.0“

Die dritte Veranstaltung betrifft den Start des europäischen Projektes „Research and Innovation Centre on Advanced Industrial Production“ (RICAIP), das in Zusammenarbeit mit dem CIIRC, der technischen Universität in Brünn sowie dem DFKI und dem ZeMA durchgeführt wird. Ziel ist es, auf europäischer und internationaler Ebene an Forschungsthemen wie Industrie 4.0 und innovativen Produktionstechnologien zu arbeiten. So verbindet RICAIP die Forschungseinrichtung und deren Demonstratorumgebungen in Tschechien und Deutschland mit dem Ziel, neue Forschungsstrukturen aufzubauen und zu implementieren.

 
Teammitglieder des RICAIP-Projektes

 

Weitere Impressionen der Veranstaltungen:

Bildquelle: Roman Sejkot, CIIRC CVUT

04.09.2017

Start des Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken
Einbindung von Unternehmen in die digitale Welt von morgen

Zum 1. September startet das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe in der Region auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen. Sie können sich bei Frage- und Problemstellungen entlang der inner- und überbetrieblichen Wertschöpfungskette an das Kompetenzzentrum wenden und erhalten dort ein breites Angebot zum schrittweisen Einstieg in den digitalen Wandel. Das Kompetenzzentrum wird vom Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (ZeMA), dem August-Wilhelm-Scheer-Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH (AWSi) und saarland.innovation&standort e. V. (saaris) getragen und ist am ZeMA angesiedelt.

Lesen Sie hierzu die offizielle Pressemitteilung sowie die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

01.09.2017

Neuer Geschäftsführer am ZeMA

Andreas Noss ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer am ZeMA und tritt die Nachfolge von Jochen Flackus an. Noss war vorher insgesamt 18 Jahre lang für Bosch im Saarland tätig und steht nun gemeinsam mit Prof. Rainer Müller an der Spitze des ZeMA.

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.

21.08.2017

„Erlebe Industrie live!“ – die LANGE NACHT DER INDUSTRIE macht´s möglich

Am 28. September 2017 findet die siebte LANGE NACHT DER INDUSTRIE im Saarland statt. Auch das ZeMA wird wieder Teil der Veranstaltung sein und eine spannende Führung durch die Forschungshallen bieten und die aktuellen Demonstratoren präsentieren.

Im Rahmen der Veranstaltung können jeweils zwei verschiedene Unternehmen an einem Abend besucht werden – beginnend um 16:45 an zentralen Plätzen. Von dort aus werden Sie in Gruppen zu den Unternehmen gefahren. Gegen 22:30 endet die Veranstaltung.

Weitere Informationen zur LNDI >>

 

Für die Besucher ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Die Plätze für die Teilnahme an der LNDI werden im Losverfahren vergeben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Verlosung und hoffen, Sie bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE 2017 bei uns begrüßen zu dürfen.

Zur Anmeldung >>

03.07.2017

Tag der Technik – heute die Welt von Morgen gestalten

Dieses Jahr fand zum 14. Mal an bundesweit 28 Standorten der Tag der Technik statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, junge Menschen durch Mitmach-Aktionen und eigenes Ausprobieren von Technik zu begeistern. Erwartet wurden dieses Jahr mehr als 50.000 junge Besucher.

Im saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur konnten am 23. Juni rund 250 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 bis 12  spannende Technik-Atmosphäre unter dem Motto „Projekt Zukunft“ erleben. Organisiert wurde der Tag der Technik durch die htw saar, die Universität des Saarlandes sowie den Bezirksvereinen VDE Saar und VDI Saar. Vorgestellt wurden Forschungsprojekte und Praxisobjekte aus den Bereichen Umwelt, Energie, Produktion und Verkehr.

Das ZeMA präsentierte seine Virtual Reality Brille, die im Rahmen des Aufbaus der Virtual Reality Welt am ZeMA vielfachen Einsatz findet. Die VR-Brille bat den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sowohl die am ZeMA bestehenden Demonstratoren als auch die zukünftige Forschungshalle interaktiv zu erkunden. Auf diese Weise werden der aktuelle Stand der Technik am ZeMA sowie Produkte und Prozesse räumlich wahrgenommen und fast real erlebbar.

Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler im Labor für Bio- und Umweltverfahrenstechnik anhand einer Kaffeemaschine und eines Reaktors sehen, wie Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik miteinander verknüpft sind. Im Schülerlabor Advanced Materials wurden Handys in ihre Bestandteile zerlegt und mit Hilfe von Magneten, Mikroskopen und Röntgenstrahlung untersucht. Wie ein Windrad aufgebaut sein muss, damit die Windenergie auch tatsächlich eingefangen werden kann, konnte im SALINE-WIND und Embedded Robotics Lab anhand von Lego Mindstorms Windrädern getestet werden.

Neben den Experimenten gab es eine Reihe von Kurzvorträgen, in denen unter anderem erklärt wurde, was der saarländische ESA-Astronaut Matthias Maurer als Materialforscher eigentlich macht.

Für weitere Informationen und Bilder der Veranstaltungen lesen Sie hierzu auch den Bericht der htw saar.

Bildquelle: htw saar

30.06.2017

Die Arbeitsgruppe Intelligente Materialsysteme, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Seelecke, konnte in den letzten Wochen einige Erfolge vorweisen, wie die folgende Aufzählung deutlich macht:

  • SPIE Smart Structures/Nondestructive Evaluation 2017, 25.-29. März in Portland, Oregon:

EAP-in-Action competition – Second place: DEA-driven vibratory feeder, Steffen Hau, Mathias Hoffmann, and Stefan Seelecke, Universität des Saarlandes

Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Webseite von SPIE.

  • EuroEAP 2017, 6.-7. Juni in Cartagena:

EuroEAP Society challenge – Development of a DEA driven vibratory conveyor, Steffen Hau, Universität des Saarlandes

Hier finden Sie den Beitrag von Steffen Hau.

  • Dr. Eduard Martin-Preis für die beste Promotion der Fakultät: Dr. Marvin Schmidt
  • 4Smarts – Symposium für Smarte Strukturen und Systeme, 21.-22- Juni, Braunschweig:

Best Poster Award:

1. Platz: Entwicklung eines FGL basierten smarten Positionierungsaktors, M. Brill (V), P. Loew, S. Seelecke, Universität des Saarlandes, Saarbrücken; P. Motzki, ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH, Saarbrücken

2. Platz: Hoch-Volt Ansteuerung in der FGL-Aktorik, P. Motzki (V), T. Gorges, ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH, Saarbrücken; S. Seelecke, T. Würtz, Universität des Saarlandes, Saarbrücken