19.02.2018

Ab sofort online: Alle Veranstaltungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken für Q1 2018

Am 15. Februar 2018 startet das Angebot mit einer kostenfreien Veranstaltungsreihe zu den Themenschwerpunkten Produktionsvernetzung, Mensch-Technik-Interaktion, Geschäftsmodelle und Digitales Handwerk. Freuen Sie sich auf informative Veranstaltungen, in denen Sie Methoden zur Ideenfindung und -umsetzung kennenlernen. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz neuer Technologien für Ihr Unternehmen ergeben oder erleben Sie Industrie 4.0-Technologien an anschaulichen Praxisbeispielen in der Demonstratorlandschaft des Kompetenzzentrums.

Alle Veranstaltungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken sind ab sofort für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Die Anmeldung ist kostenfrei und erfolgt über die Website: www.kompetenzzentrum-saarbruecken.digital/veranstaltungen

13.12.2017

Große Eröffnungsfeier:

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken präsentiert sich am ZeMA

 Eröffnung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken Team
Am 12. Dezember 2017 stellte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken mit einer großen Eröffnungsveranstaltung den rund 200 Teilnehmern erstmals seine Angebote vor. Im Mittelpunkt steht eine auf die individuellen Bedürfnisse der Betriebe ausgerichtete Unterstützung. Sie richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe in der Region. Ein spezielles Starter-Paket hilft dabei, schrittweise Digitalisierungsmöglichkeiten auszuloten und umzusetzen.

 

 

 

Viele KMUs und Handwerksbetriebe im Saarland müssen sich mit dem digitalen Wandel befassen und ihre Prozesse anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist das neue Kompetenzzentrum eine zentrale Anlaufstelle: „Wir legen heute einen wichtigen Grundstein für die kleinen und mittleren Unternehmen und die produktionsnahen Handwerksbetriebe. Sie haben nun im Saarland einen Ort, an dem alle ihre Anliegen in Sachen Digitalisierung aufgenommen, verstanden und gelöst werden. Hier bringen wir die Digitalisierung auf den Hallenboden der Betriebe. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken wird die digitale Kompetenz der KMU erheblich stärken.“

Eröffnung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken Anke Rehlinger Rainer Mueller Andreas Goerdeler

Dass Digitalisierung nicht nur Großunternehmen betrifft, sondern auch KMU, diskutierte und bekräftigte eine Expertenrunde mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden: „Auch die kleinen Unternehmen müssen den Mut aufbringen, den ersten Schritt zu machen und den Weg der Digitalisierung zu gehen“ so Karl-Josef Schmitt von Woll Maschinenbau GmbH. Für Dr. Hermann Josef Becker, Standortleiter der ZF Friedrichshafen AG sind KMU ein wichtiger Bestandteil in der Wertschöpfungskette: „Wir unterstützen die kleineren und mittleren Unternehmen in der Region auf ihrem Weg zur Digitalisierung aktiv, in dem wir Experten aus unserem Unternehmen als Mentoren für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung stellen.“

Das neue Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital für drei Jahre gefördert. Es will Unternehmen im Produktionsumfeld schrittweise an die Digitalisierung heranführen und ihnen die Einsatzmöglichkeiten der digitalen Technologien aufzeigen. Hierzu bietet das Kompetenzzentrum ab sofort in einem Starter-Paket Sprechstunden an und führt Betriebsbesuche durch. Hier werden Fragen zum aktuellen Digitalisierungstand beantwortet, und gemeinsam Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte erarbeitet.

Ab Anfang 2018 können Unternehmen dann auch an Veranstaltungen im Kompetenzzentrum teilnehmen. Sie erhalten grundlegende Informationen zur Produktionsvernetzung, Mensch-Technik-Interaktion und der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Aber es bleibt nicht nur bei Theorie, sondern die Technologien können auch direkt erlebt und getestet werden. Hierfür steht am Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (ZeMA) eine Demonstratorenlandschaft mit zahlreichen Anwendungsbeispielen zur Verfügung. Ein Mentoring-Programm fördert zudem den direkten Erfahrungsaustausch zwischen bereits digital erfahrenen Unternehmen und Einsteigern.

Eröffnung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken

Eröffnung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken Panorama

 

 

 

Sehen Sie sich dazu auch den Beitrag des Saarländischen Rundfunks im Aktuellen Bericht (12.12.2017) an:

 

Weitere Informationen zur Eröffnung:

12.12.2017

Fachveranstaltung des saarländischen Wirtschaftsministeriums:
„Kleine und mittlere Unternehmen im digitalen Wandel“

Am Montag, den 11.12.2017 veranstaltete das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr (MWAEV) in der Luminanz in Saarbrücken eine Informationsveranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen. Im Mittelpunkt stand das Thema Digitalisierung. Rund 200 Teilnehmer informierten sich über Handlungsfelder und Fördermöglichkeiten.

Die Eröffnungsrede von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger unterstrich die Veränderung von Prozessen, Arbeitsabläufen und Produkten durch die Digitalisierung. Gerade die kleinen Unternehmen müssten sich dem Veränderungsprozess stellen und Mitarbeiter entsprechend weiterbilden. Anschließend folgten ein Impulsvortrag des Schriftstellers Prof. Dr. Duecke sowie anschauliche Beispiele aus der Praxis.

Anke Rehlinger und Roboter Pepper

Anke Rehlinger und Roboter Pepper

 

Auch das ZeMA war im Rahmen des Mittelstands 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken und der Robotix Academy vertreten. Zusätzlich zu der Roboterdame Pepper, die neben den Rednern auf der Bühne stand, waren im Vorzelt ein Informationsstand und ein Robotersystem aufgebaut.

 

 

 

 

 

Informationsstand Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken

Informationsstand Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken

Beim Get-together konnten sich die Teilnehmer hier über das Mittelstandszentrum und dessen Angebot informieren:

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Exponat diente u.a. der Leichtbauroboter UR3, der sich für die Interaktion mit dem Menschen eignet. Für kleine bis mittlere Unternehmen liegt der Vorteil dieses Systems in der schnellen und einfachen Programmierung ohne besondere Programmierkenntnisse. Des Weiteren konnte die Mixed-Reality Brille „HoloLens“ von Microsoft getestet werden. Die HoloLens ermöglicht es die reale und virtuelle Welt ein Stück weit vermischen zu lassen, sodass sie beispielsweise zur Visualisierungen von Prozessinformationen bei Werkerassistenz verwendet werden kann. Auch Anke Rehlinger testete die Technologien und sieht das ZeMA als wichtigen Partner bei der Unterstützung des Mittelstandes hinsichtlich Digitalisierung.

Anke Rehlinger testet Mixed-Reality Brille

Anke Rehlinger testet die Mixed-Reality Brille

>> Lesen Sie dazu auch den Bericht des Wirtschaftsministeriums.

12.12.2017

Forum Artikel „Im Daten-Dschungel“

Der am 08.12.2017 im Forum Magazin erschienene Artikel „Im Daten-Dschungel“ greift das allumfassende Thema der Digitalisierung aller Lebensbereiche, besonders der Wirtschaft nochmals auf. Im Saarland haben besonders kleine und mittelständische Unternehmen, sowie Handwerksbetriebe im Bereich Digitalisierung ihrer Unternehmen noch Nachholbedarf. Das neu eröffnete „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken“ soll hier Abhilfe schaffen. Ein Schritt, um Mittelständlern und Handwerksbetrieben aus der Region den Weg in die Digitale Welt so einfach wie möglich zu machen, um ihre Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten. Das „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken“ ist das 14. in Deutschland und am Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) in Saarbrücken angesiedelt.

Auch die Politik muss sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Die Wirtschaft befindet sich in einem Prozess des Strukturwandels, der alle Branchen betreffen wird. Eine komplett neue Abteilung unter Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wird sich zukünftig intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. In der neuen Digitalisierungsabteilung ist auch die Netzwerkstelle Dinet angesiedelt. Sie soll interessierten Unternehmen den Weg durch den Dschungel der digitalen Fördertöpfe bahnen. Eine der Hauptaufgaben von Dinet soll es sein, eine „Digitalisierungslandkarte“ zu erstellen, eine Art Puzzle. Als „Lotse“ könne die Stelle Firmen der verschiedenen Branchen, ob Autoindustrie, Health Care oder Gastronomie den Weg zu den richtigen Ansprechpartnern weisen. Hauptzielrichtung sei es, die Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren.

Dass die Arbeitswelt sich fundamental ändern wird und alte Arbeitsplätze durch neue ersetzt werden, steht fest. Um Verunsicherung bei den Beschäftigten zu beseitigen, sollten sie durch neues Wissen neue Perspektiven aufgezeigt bekommen. Anke Rehlinger wirbt: „Unser Ziel ist es nicht, dass der Roboter die Menschen ersetzt, sondern, dass beide zusammen ein besseres Produkt abliefern.“

>> Lesen Sie den ganzen Artikel

11.12.2017

SaarWirtschaft Dezember 2017: Saarland unterstützt ZeMA-Erweiterung mit 3 Millionen Euro

In der Dezember-Ausgabe des IHK Magazins SaarWirtschaft beschäftigt sich der Artikel „Saarland unterstützt ZeMA-Erweiterung mit 3 Millionen Euro“ mit der neuen Halle am ZeMA, die im Oktober feierlich eröffnet wurde. Mit der Erweiterung um die zweite Halle werden neue Forschungs- und Demonstrationsflächen für Kooperationen mit der Industrie oder wissenschaftlichen Einrichtungen aus der Großregion geschaffen. Dadurch ist Raum für 36 neue Arbeitsplätze entstanden.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Es war und ist für die saarländische Landesregierung und auch für mich persönlich ein großes Anliegen, die positive Entwicklung des ZeMA weiter zu fördern. Daher unterstützen wir die Erweiterung des ZeMA mit einer Zuwendung in Höhe von knapp 3 Millionen Euro. Mit seinen zahlreichen Kooperationsprojekten und der konkreten Beratung zum Thema Industrie 4.0 wird auch der saarländische Mittelstand von den neuen Möglichkeiten des ZeMA durch die Erweiterung profitieren.“

>> Hier geht’s zum ganzen Artikel

20.11.2017

Pressekonferenz am ZeMA:

Anke Rehlinger legt Digital-Agenda des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums vor

 

Am Freitag, 17.11.2017 stellte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Anke Rehlinger am ZeMA ihre Digital-Agenda mit dem Motto „Weniger Theorie, mehr Praxis“ für die laufende Wahlperiode vor. Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen mit Geld und Wissen auf dem Weg in die Wirtschaft 4.0 zu begleiten und die Interessen der ArbeitnehmerInnen im weiteren Transformationsprozess zu wahren. Heute am 20. November nimmt im Ministerium die „Netzwerkstelle Digitalisierung“ (DiNet) ihre Arbeit auf.

 

 

 

„Strukturwandel neuen Typs“

Anke Rehlinger: „Das Saarland ist ein produktionsintensiver Standort. Auf diesem Feld wird der Einfluss digitaler Prozesse besonders spürbar. Die datenbasierte Produktion wird aber mit Sicherheit noch zunehmen. Ebenfalls zunehmen wird auch im Saarland die Zahl der Unternehmen, die mit digitalen Geschäftsmodellen auf den Markt streben. Wir haben es im Saarland mit einem regionalen Strukturwandel neuen Typs zu tun, den wir nicht erdulden, sondern offensiv gestalten wollen.“

Ein interdisziplinärer Digitalisierungskongress soll im Herbst 2018 Stärken und Schwächen des Standorts in den Blick nehmen und vorrangige Handlungsfelder definieren.

Neue Abteilung

Im Ministerium wurde zur Umsetzung der Digital-Agenda eine neue Struktur geschaffen. Unter der Überschrift „Energie-, Industrie- und Dienstleistungspolitik“ werden sich diverse Referate mit dem neuen Schwerpunkt auseinandersetzen. Im Digitalisierungsreferat ist auch die Netzwerkstelle DiNet angesiedelt. Rehlinger: „Wir schaffen es durch die neue Struktur, ohne zusätzliches Personal ein zentrales Aufgabengebiet kompetent abzudecken.“

Die neue Abteilung bewirtschaftet unter anderem eine ebenfalls neue Titelgruppe des Landeshaushalts mit der Bezeichnung „Digitalisierung der saarländischen Wirtschaft sowie der Arbeitswelt“. Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 ist sie mit rund 1,125 Mio. Euro dotiert.

Förderung

Im Rahmen der Digital-Agenda des Wirtschaftsministeriums geht es zunächst darum, Unternehmen an vorhandene Bundesprogramme heranzuführen. Es wird aber auch ein eigenes saarländisches Programm geben: „Digital-Starter-Saar“. Auch Landesprogramme wie „Kompetenz durch Weiterbildung“ KdW und „Weiterbildungsberatung Saar“ oder die Investitionsförderprogramme für KMU werden in den Dienst der Digital-Agenda gestellt.

Im Übrigen werden die Beratungskapazitäten der Kompetenzzentren „Power4Production“ (P4P) und „Mittelstand 4.0“ verzahnt und ausgeweitet. Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller dazu: „Zunächst möchte ich mich bei der Landesregierung für die gute Unterstützung bedanken. Das Zusammenwirken durch die Möglichkeit zur Erweiterung des ZeMA durch die Staatskanzlei und die weitsichtige Unterstützung des Wirtschaftsministeriums mit der Gründung des Industrie-4.0-Zentrums ‚Power4Production‘ haben uns erst die Möglichkeit gegeben, hier ein breites Band an Unterstützungsleistung anzubieten.“

Bereits 2015 ist P4P mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums gestartet – deutlich bevor die entsprechende Bundesinitiative begann. „Hier wurde eine einmalige Zusammenarbeit von Produktionstechnikern und Informatikern begründet, die bundesweit ihr Pendant sucht“, so Müller. Die Zusammenarbeit des ZeMA mit dem DFKI habe zu mehreren von Bund und EU finanzierten Projekten geführt, die von Anfang an den Transfer von Industrie-4.0-Technologien in den Vordergrund gestellt haben: „Das war die Basis, um nun auch ein Mittelstandszentrum in das Saarland zu holen, das wir in enger Zusammenarbeit mit AWSi Scheer und der saaris betreiben. So können wir nun eng verzahnt die beiden Zentren nicht nur lokal, sondern auch regional betreiben und die Aktivitäten vernetzen. Wir haben in diesem Kontext bereits mehrere Transferprojekte sehr erfolgreich durchgeführt und sind aktuell dabei, diese Aktivitäten weiter auszubauen.“ Dies geschehe auch über die Grenze hinweg mit den direkten Nachbarn. Müller: „Mit unseren Aktivitäten können wir im Umfeld der industriellen Produktion und Produktionstechnik nicht nur großen, sondern insbesondere mittleren und kleinen Unternehmen helfen. Dies bedient den ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Das ZeMA baut seine Tätigkeiten weiter aus. Bereits 2014 wurde die überregionale Robotix-Academy gegründet, die im Umfeld von Industrie 4.0 einen Teilbereich abdeckt und zum Ziel hat, der Wirtschaft Technologien der Mensch-Roboter-Kooperation zur Verfügung zu stellen. „Auch hier wurden und werden wir von der Landesregierung unterstützt. Dabei kann ein großer Beitrag zu humaneren und konkurrenzfähigen Arbeitsplätzen in der Region geleistet werden. Mittelfristig werden ,Power4Production‘ und das Zentrum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten, wie zum Beispiel den Logistikern rund um das Institut für Produktionslogistik (IPL), einen weiten Bereich an Leistungen, wie ersten Einführungen in Industrie 4.0 bis hin zu Testinstallationen in den Betrieben anbieten und hier offen und komplementär zu anderen Aktivitäten arbeiten. Diese gilt es nun effizient in einem Netzwerk zu organisieren ohne Doppelstrukturen zu schaffen“, so Prof. Müller.

Die Netzwerkstelle DiNet

Im Fokus von DiNet stehen der Vernetzungsgedanke und die Schaffung von mehr Transparenz: Die Netzwerkstelle erhält hierfür den Charakter eines Digitalisierungslotsen. Sie hat den Auftrag, das regionale Netzwerk Digitalisierung zu organisieren. Als Basis wird eine „Digitalisierungslandkarte“ erstellt, um die vielfältigen Aktivitäten im Land zu visualisieren und für den Mittelstand leicht zu erschließen.

Digitalisierung und Arbeitswelt

DiNet wird sich, so Ministerin Rehlinger, „schwerpunktmäßig auch mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt befassen“. Zum Beispiel müsse die Frage nach dem Arbeitnehmerdatenschutz dringend gestellt werden: „Außerdem werden wir diskutieren, wie die aktuellen Entwicklungen und innovative Unternehmensmodelle wie Crowdworking auch Anpassungen des Betriebsverfassungsgesetzes erforderlich machen. Die zunehmende Digitalisierung in den Betrieben muss von den Beschäftigtenvertretern auf Augenhöhe mitgestaltet werden.“

IT- und Cybersicherheit

Auch das Thema IT- und Cybersicherheit ist Teil der Digital-Agenda. Es gewinnt für alle Wirtschaftssektoren zunehmend an Bedeutung. Rehlinger: „Mit der zunehmenden Digitalisierung von Produktions- und Handelsprozessen entwickelt sich der Schutz der digitalen Infrastruktur zu einem wesentlichen Standortfaktor. Dem tragen wir mit einer Motivations- und Informationskampagne und einer Fachveranstaltung im ersten Halbjahr des kommenden Jahres Rechnung.“

Für weitere Informationen lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes.

27.10.2017

Investition in die Zukunft: ZeMA Erweiterungsbau wird feierlich eröffnet

Am 23. Oktober 2017 wurde im Beisein der saarländischen Ministerpräsidentin die kernsanierte Erweiterungshalle des ZeMA der Öffentlichkeit präsentiert

Imposant ist das Erscheinungsbild der neu eröffneten Halle des ZeMA: Was bis vor kurzem noch als Lager diente, bietet nun weitere Stellfläche für die zahlreichen und aufwändig entwickelten Demonstratoren, an denen geforscht und getestet wird. Knapp ein Jahr hat die Komplettsanierung der 1.800 qm großen Halle gedauert, um sie technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Entstanden sind neue Büro- und Konferenzräume für bis zu 40 neue Mitarbeiter sowie ein hochmoderner Sitzungssaal mit Empfangsbereich, der den Blick auf die gesamte Halle frei gibt.

Rund drei Mio. Euro sind in das Projekt geflossen, aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Staatskanzlei des Saarlandes. „Das ist Geld, das in die Zukunft unseres Landes investiert wurde. Das ist Geld, das in eine gute Sache investiert wurde“, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die neue Halle im Gewerbegebiet Eschberger Weg zeige schon jetzt, wie in Zukunft unter „digitalen Bedingungen“ produziert werde. Beim Thema Automobilität werde das ZeMA künftig eine große Rolle spielen, so die Ministerpräsidentin.

Offizielle Halleneröffnung: Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller, MDg‘in Dr. Susanne Reichrath,
Annegret Kramp-Karrenbauer, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Noss (v.l.n.r.)

„Unser Zentrum steht für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, für die lokale Industrie aber auch darüber hinaus. Für Industrialisierung und Technologietransfer. Forschung in die Praxis bringen. Das ist es, was die Industrie, insbesondere hier im Saarland, trägt“, sagt Professor Rainer Müller, wissenschaftlicher Geschäftsführer des ZeMa. Besonders hervor zu heben seien die Kooperationen, die das ZeMA in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht habe, wie beispielsweise mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar sowie der Universität des Saarlandes. „Denn eines ist immer knapp. Und das ist hochqualifizierter Ingenieur-Nachwuchs“, so Prof. Müller.

Lesen Sie hierzu weiterhin den Artikel der Saarbrücker Zeitung.

Sehen Sie sich dazu auch das Video der Saarland Öffentlichkeitsarbeit an:

 

14.10.2017

3. Tschechisch-deutscher Workshop zu Industrie 4.0 am ZeMA

Vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 durften das ZeMA sowie das DFKI Saarbrücken das tschechische Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik (CIIRC), im Rahmen des EU-Projektes RICAIP, willkommen heißen.

Bei dem tschechisch-deutschen Workshop zu Industrie 4.0 stellten die Partner erste Ergebnisse der länderübergreifenden Kooperation vor, die im Jahr 2016 gestartet ist. Im Mittelpunkt standen die Integration von Forschung und Produktion in Industrie 4.0, konkrete Mensch-Roboter-Kollaborationsszenarien und deren Integration in die Produktionsprozesse. Einen besonderen Willkommensgruß sendete Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka. Sie wandte sich mittels einer Videobotschaft an die Teilnehmer und betonte nochmals die Bedeutung des Projektes.

Videobotschaft von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka

Ein Teil des Workshops fand in der neuen Halle des ZeMA statt, in welcher auch das Roboterlabor des DFKI eröffnet wurde. Dort stellte das DFKI erstmals ein Szenario vor, das die Unterbrechung, Rekonfiguration und Wiederaufnahme eines kollaborativen Industrie 4.0-Arbeitsprozesses erlaubt, ohne dass die Abläufe manuell redefiniert werden müssen.

Das neue Roboterlabor des DFKI am ZeMA

Außerdem wurden bei dem Workshop ZeMA-Systemdemonstratoren aus BMBF- & EU-geförderten Vorhaben gezeigt, die Industrie 4.0, Mensch-Roboter-Kooperation und deren Umsetzung in anwendungsorientierten Szenarien erforschen. Der Schwerpunkt der vorgestellten Anwendungen für Produktions- und Inbetriebnahmetechnologien liegt auf der Automobil- und Flugzeugindustrie.

Sehen Sie sich die komplette Videobotschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Johanna Wanka an die Teilnehmer des Workshops an.

 

Weitere Impressionen des Workshops:

12.10.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz – Rückblick

Die Feierlichkeiten des Tags der deutschen Einheit unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ fanden dieses Jahr in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Über 500.000 Besuchern wurde an zwei Tagen allerlei geboten. So war auch das ZeMA mit der Robotix-Academy vertreten. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren.

Der neu angeschaffte Ausstellungscontainer inklusive Terrasse diente zum ersten Mal als Messestand:

 

Mit dabei waren ein sensitiver Leichtbauroboter für die Mensch-Roboter-Kooperation des ZeMA und ein Mini-Roboter vom Umweltcampus Birkenfeld. Der Mini-Roboter konnte mittels Gestensteuerung von den Besuchern gesteuert werden. Ziel dabei war es, den Besuchern zu zeigen, wie spielend einfach ein Roboter bewegt werden kann. Der Leichtbauroboter war mit einer Holzhand ausgestattet, die den Besuchern ein Händeschütteln ermöglichte:

Somit konnte der große Vorteil der neuen Technologie, die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne Schutzzaun, live erfahren werden. Zudem diente er dazu, potenzielle Berührungsängste vom Menschen gegenüber Robotersystemen entgegenzuwirken.Besonders Kinder und Fachkundige, aber auch nicht technisch-affine Besucher waren von den neuen Technologien begeistert und verweilten gerne am Stand. Unter den Besuchern durfte die Robotix-Academy auch zwei hochrangige Personen aus der Politik begrüßen. Der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz, Herr Dr. Volker Wissing, und Frau Staatssekretärin Heike Raab zeigten großes Interesse an den beiden Robotersystemen und den Tätigkeiten der Robotix-Academy.

Besuch des Wirtschaftsministers von Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing

Besuch der Staatssekretärin Heike Raab

10.10.2017

Forschen an der Produktion von morgen

Mit der neuen, sich auf dem neusten Stand der Technik befindenden Halle erweitert sich das ZeMA um 1800 Quadratmeter. Auf diesen werden nicht nur die bereits laufenden Projekte, wie die Robotix-Academy, Power4Production, oder NeWiP (Neue Wege der informationsgeführten Produktion) vorangetrieben, sondern es finden auch neue Projekte ihren Platz – wie das neue Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum Saarbrücken.

Das ZeMA, mit der Beteiligung des Saarlandes (60%), der Universität (20%) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft, finanziert sich sowohl durch Förderprojekte des Landes, des Bundes und der EU als auch durch Industrieaufträge und bietet Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern praxisnahe Forschung auf dem Themengebiet der Industrie 4.0.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.