20.11.2017

Pressekonferenz am ZeMA:

Anke Rehlinger legt Digital-Agenda des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums vor

 

Am Freitag, 17.11.2017 stellte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Anke Rehlinger am ZeMA ihre Digital-Agenda mit dem Motto „Weniger Theorie, mehr Praxis“ für die laufende Wahlperiode vor. Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen mit Geld und Wissen auf dem Weg in die Wirtschaft 4.0 zu begleiten und die Interessen der ArbeitnehmerInnen im weiteren Transformationsprozess zu wahren. Heute am 20. November nimmt im Ministerium die „Netzwerkstelle Digitalisierung“ (DiNet) ihre Arbeit auf.

 

 

 

„Strukturwandel neuen Typs“

Anke Rehlinger: „Das Saarland ist ein produktionsintensiver Standort. Auf diesem Feld wird der Einfluss digitaler Prozesse besonders spürbar. Die datenbasierte Produktion wird aber mit Sicherheit noch zunehmen. Ebenfalls zunehmen wird auch im Saarland die Zahl der Unternehmen, die mit digitalen Geschäftsmodellen auf den Markt streben. Wir haben es im Saarland mit einem regionalen Strukturwandel neuen Typs zu tun, den wir nicht erdulden, sondern offensiv gestalten wollen.“

Ein interdisziplinärer Digitalisierungskongress soll im Herbst 2018 Stärken und Schwächen des Standorts in den Blick nehmen und vorrangige Handlungsfelder definieren.

Neue Abteilung

Im Ministerium wurde zur Umsetzung der Digital-Agenda eine neue Struktur geschaffen. Unter der Überschrift „Energie-, Industrie- und Dienstleistungspolitik“ werden sich diverse Referate mit dem neuen Schwerpunkt auseinandersetzen. Im Digitalisierungsreferat ist auch die Netzwerkstelle DiNet angesiedelt. Rehlinger: „Wir schaffen es durch die neue Struktur, ohne zusätzliches Personal ein zentrales Aufgabengebiet kompetent abzudecken.“

Die neue Abteilung bewirtschaftet unter anderem eine ebenfalls neue Titelgruppe des Landeshaushalts mit der Bezeichnung „Digitalisierung der saarländischen Wirtschaft sowie der Arbeitswelt“. Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 ist sie mit rund 1,125 Mio. Euro dotiert.

Förderung

Im Rahmen der Digital-Agenda des Wirtschaftsministeriums geht es zunächst darum, Unternehmen an vorhandene Bundesprogramme heranzuführen. Es wird aber auch ein eigenes saarländisches Programm geben: „Digital-Starter-Saar“. Auch Landesprogramme wie „Kompetenz durch Weiterbildung“ KdW und „Weiterbildungsberatung Saar“ oder die Investitionsförderprogramme für KMU werden in den Dienst der Digital-Agenda gestellt.

Im Übrigen werden die Beratungskapazitäten der Kompetenzzentren „Power4Production“ (P4P) und „Mittelstand 4.0“ verzahnt und ausgeweitet. Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller dazu: „Zunächst möchte ich mich bei der Landesregierung für die gute Unterstützung bedanken. Das Zusammenwirken durch die Möglichkeit zur Erweiterung des ZeMA durch die Staatskanzlei und die weitsichtige Unterstützung des Wirtschaftsministeriums mit der Gründung des Industrie-4.0-Zentrums ‚Power4Production‘ haben uns erst die Möglichkeit gegeben, hier ein breites Band an Unterstützungsleistung anzubieten.“

Bereits 2015 ist P4P mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums gestartet – deutlich bevor die entsprechende Bundesinitiative begann. „Hier wurde eine einmalige Zusammenarbeit von Produktionstechnikern und Informatikern begründet, die bundesweit ihr Pendant sucht“, so Müller. Die Zusammenarbeit des ZeMA mit dem DFKI habe zu mehreren von Bund und EU finanzierten Projekten geführt, die von Anfang an den Transfer von Industrie-4.0-Technologien in den Vordergrund gestellt haben: „Das war die Basis, um nun auch ein Mittelstandszentrum in das Saarland zu holen, das wir in enger Zusammenarbeit mit AWSi Scheer und der saaris betreiben. So können wir nun eng verzahnt die beiden Zentren nicht nur lokal, sondern auch regional betreiben und die Aktivitäten vernetzen. Wir haben in diesem Kontext bereits mehrere Transferprojekte sehr erfolgreich durchgeführt und sind aktuell dabei, diese Aktivitäten weiter auszubauen.“ Dies geschehe auch über die Grenze hinweg mit den direkten Nachbarn. Müller: „Mit unseren Aktivitäten können wir im Umfeld der industriellen Produktion und Produktionstechnik nicht nur großen, sondern insbesondere mittleren und kleinen Unternehmen helfen. Dies bedient den ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Das ZeMA baut seine Tätigkeiten weiter aus. Bereits 2014 wurde die überregionale Robotix-Academy gegründet, die im Umfeld von Industrie 4.0 einen Teilbereich abdeckt und zum Ziel hat, der Wirtschaft Technologien der Mensch-Roboter-Kooperation zur Verfügung zu stellen. „Auch hier wurden und werden wir von der Landesregierung unterstützt. Dabei kann ein großer Beitrag zu humaneren und konkurrenzfähigen Arbeitsplätzen in der Region geleistet werden. Mittelfristig werden ,Power4Production‘ und das Zentrum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten, wie zum Beispiel den Logistikern rund um das Institut für Produktionslogistik (IPL), einen weiten Bereich an Leistungen, wie ersten Einführungen in Industrie 4.0 bis hin zu Testinstallationen in den Betrieben anbieten und hier offen und komplementär zu anderen Aktivitäten arbeiten. Diese gilt es nun effizient in einem Netzwerk zu organisieren ohne Doppelstrukturen zu schaffen“, so Prof. Müller.

Die Netzwerkstelle DiNet

Im Fokus von DiNet stehen der Vernetzungsgedanke und die Schaffung von mehr Transparenz: Die Netzwerkstelle erhält hierfür den Charakter eines Digitalisierungslotsen. Sie hat den Auftrag, das regionale Netzwerk Digitalisierung zu organisieren. Als Basis wird eine „Digitalisierungslandkarte“ erstellt, um die vielfältigen Aktivitäten im Land zu visualisieren und für den Mittelstand leicht zu erschließen.

Digitalisierung und Arbeitswelt

DiNet wird sich, so Ministerin Rehlinger, „schwerpunktmäßig auch mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt befassen“. Zum Beispiel müsse die Frage nach dem Arbeitnehmerdatenschutz dringend gestellt werden: „Außerdem werden wir diskutieren, wie die aktuellen Entwicklungen und innovative Unternehmensmodelle wie Crowdworking auch Anpassungen des Betriebsverfassungsgesetzes erforderlich machen. Die zunehmende Digitalisierung in den Betrieben muss von den Beschäftigtenvertretern auf Augenhöhe mitgestaltet werden.“

IT- und Cybersicherheit

Auch das Thema IT- und Cybersicherheit ist Teil der Digital-Agenda. Es gewinnt für alle Wirtschaftssektoren zunehmend an Bedeutung. Rehlinger: „Mit der zunehmenden Digitalisierung von Produktions- und Handelsprozessen entwickelt sich der Schutz der digitalen Infrastruktur zu einem wesentlichen Standortfaktor. Dem tragen wir mit einer Motivations- und Informationskampagne und einer Fachveranstaltung im ersten Halbjahr des kommenden Jahres Rechnung.“

Für weitere Informationen lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes.

27.10.2017

Investition in die Zukunft: ZeMA Erweiterungsbau wird feierlich eröffnet

Am 23. Oktober 2017 wurde im Beisein der saarländischen Ministerpräsidentin die kernsanierte Erweiterungshalle des ZeMA der Öffentlichkeit präsentiert

Imposant ist das Erscheinungsbild der neu eröffneten Halle des ZeMA: Was bis vor kurzem noch als Lager diente, bietet nun weitere Stellfläche für die zahlreichen und aufwändig entwickelten Demonstratoren, an denen geforscht und getestet wird. Knapp ein Jahr hat die Komplettsanierung der 1.800 qm großen Halle gedauert, um sie technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Entstanden sind neue Büro- und Konferenzräume für bis zu 40 neue Mitarbeiter sowie ein hochmoderner Sitzungssaal mit Empfangsbereich, der den Blick auf die gesamte Halle frei gibt.

Rund drei Mio. Euro sind in das Projekt geflossen, aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Staatskanzlei des Saarlandes. „Das ist Geld, das in die Zukunft unseres Landes investiert wurde. Das ist Geld, das in eine gute Sache investiert wurde“, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die neue Halle im Gewerbegebiet Eschberger Weg zeige schon jetzt, wie in Zukunft unter „digitalen Bedingungen“ produziert werde. Beim Thema Automobilität werde das ZeMA künftig eine große Rolle spielen, so die Ministerpräsidentin.

Offizielle Halleneröffnung: Prof. Dr.-Ing. Rainer Müller, MDg‘in Dr. Susanne Reichrath,
Annegret Kramp-Karrenbauer, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Noss (v.l.n.r.)

„Unser Zentrum steht für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, für die lokale Industrie aber auch darüber hinaus. Für Industrialisierung und Technologietransfer. Forschung in die Praxis bringen. Das ist es, was die Industrie, insbesondere hier im Saarland, trägt“, sagt Professor Rainer Müller, wissenschaftlicher Geschäftsführer des ZeMa. Besonders hervor zu heben seien die Kooperationen, die das ZeMA in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht habe, wie beispielsweise mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar sowie der Universität des Saarlandes. „Denn eines ist immer knapp. Und das ist hochqualifizierter Ingenieur-Nachwuchs“, so Prof. Müller.

Lesen Sie hierzu weiterhin den Artikel der Saarbrücker Zeitung.

Sehen Sie sich dazu auch das Video der Saarland Öffentlichkeitsarbeit an:

 

14.10.2017

3. Tschechisch-deutscher Workshop zu Industrie 4.0 am ZeMA

Vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 durften das ZeMA sowie das DFKI Saarbrücken das tschechische Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik (CIIRC), im Rahmen des EU-Projektes RICAIP, willkommen heißen.

Bei dem tschechisch-deutschen Workshop zu Industrie 4.0 stellten die Partner erste Ergebnisse der länderübergreifenden Kooperation vor, die im Jahr 2016 gestartet ist. Im Mittelpunkt standen die Integration von Forschung und Produktion in Industrie 4.0, konkrete Mensch-Roboter-Kollaborationsszenarien und deren Integration in die Produktionsprozesse. Einen besonderen Willkommensgruß sendete Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka. Sie wandte sich mittels einer Videobotschaft an die Teilnehmer und betonte nochmals die Bedeutung des Projektes.

Videobotschaft von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka

Ein Teil des Workshops fand in der neuen Halle des ZeMA statt, in welcher auch das Roboterlabor des DFKI eröffnet wurde. Dort stellte das DFKI erstmals ein Szenario vor, das die Unterbrechung, Rekonfiguration und Wiederaufnahme eines kollaborativen Industrie 4.0-Arbeitsprozesses erlaubt, ohne dass die Abläufe manuell redefiniert werden müssen.

Das neue Roboterlabor des DFKI am ZeMA

Außerdem wurden bei dem Workshop ZeMA-Systemdemonstratoren aus BMBF- & EU-geförderten Vorhaben gezeigt, die Industrie 4.0, Mensch-Roboter-Kooperation und deren Umsetzung in anwendungsorientierten Szenarien erforschen. Der Schwerpunkt der vorgestellten Anwendungen für Produktions- und Inbetriebnahmetechnologien liegt auf der Automobil- und Flugzeugindustrie.

Sehen Sie sich die komplette Videobotschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Johanna Wanka an die Teilnehmer des Workshops an.

 

Weitere Impressionen des Workshops:

12.10.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz – Rückblick

Die Feierlichkeiten des Tags der deutschen Einheit unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ fanden dieses Jahr in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Über 500.000 Besuchern wurde an zwei Tagen allerlei geboten. So war auch das ZeMA mit der Robotix-Academy vertreten. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren.

Der neu angeschaffte Ausstellungscontainer inklusive Terrasse diente zum ersten Mal als Messestand:

 

Mit dabei waren ein sensitiver Leichtbauroboter für die Mensch-Roboter-Kooperation des ZeMA und ein Mini-Roboter vom Umweltcampus Birkenfeld. Der Mini-Roboter konnte mittels Gestensteuerung von den Besuchern gesteuert werden. Ziel dabei war es, den Besuchern zu zeigen, wie spielend einfach ein Roboter bewegt werden kann. Der Leichtbauroboter war mit einer Holzhand ausgestattet, die den Besuchern ein Händeschütteln ermöglichte:

Somit konnte der große Vorteil der neuen Technologie, die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne Schutzzaun, live erfahren werden. Zudem diente er dazu, potenzielle Berührungsängste vom Menschen gegenüber Robotersystemen entgegenzuwirken.Besonders Kinder und Fachkundige, aber auch nicht technisch-affine Besucher waren von den neuen Technologien begeistert und verweilten gerne am Stand. Unter den Besuchern durfte die Robotix-Academy auch zwei hochrangige Personen aus der Politik begrüßen. Der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz, Herr Dr. Volker Wissing, und Frau Staatssekretärin Heike Raab zeigten großes Interesse an den beiden Robotersystemen und den Tätigkeiten der Robotix-Academy.

Besuch des Wirtschaftsministers von Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing

Besuch der Staatssekretärin Heike Raab

10.10.2017

Forschen an der Produktion von morgen

Mit der neuen, sich auf dem neusten Stand der Technik befindenden Halle erweitert sich das ZeMA um 1800 Quadratmeter. Auf diesen werden nicht nur die bereits laufenden Projekte, wie die Robotix-Academy, Power4Production, oder NeWiP (Neue Wege der informationsgeführten Produktion) vorangetrieben, sondern es finden auch neue Projekte ihren Platz – wie das neue Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum Saarbrücken.

Das ZeMA, mit der Beteiligung des Saarlandes (60%), der Universität (20%) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft, finanziert sich sowohl durch Förderprojekte des Landes, des Bundes und der EU als auch durch Industrieaufträge und bietet Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern praxisnahe Forschung auf dem Themengebiet der Industrie 4.0.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.

29.09.2017

Das ZeMA auf dem Tag der Deutschen Einheit in Mainz

Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr die Ehre und schöne Aufgabe, gemeinsam mit seiner Landeshauptstadt Mainz den Tag der Deutschen Einheit auszurichten. Die Feierlichkeiten stehen unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“, denn dieser Gedanke war es auch, der 1989 die Menschen in Ost und West miteinander verbunden hat und die Wiedervereinigung möglich machte.

Auch das ZeMA wird mit der Robotix-Academy am Tag der Deutschen Einheit vertreten sein. Das Ziel des INTERREG-Projektes ist es, die Robotix-Academy als dauerhaften Forschungscluster für die industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren. Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen Synergien in Lehre und Forschung zur Robotik geschaffen werden. Die Robotix-Academy dient als Kooperationsplattform zwischen den beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Transferpartnern, Anwender- und Ausrüsterunternehmen.

Weitere Informationen zum Tag der Deutschen Einheit finden Sie hier.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird ebenfalls zum ersten Mal unser neuer Messecontainer zum Einsatz kommen. Dieser bietet die Möglichkeit, diverse Demonstratoren und Roboter dem Publikum zu zeigen und zu erklären:

19.09.2017

ZeMA zu Gast in Prag

Am 4. und 5. September war das ZeMA zu Gast an der tschechischen Technischen Universität (CVUT) in Prag. Am dortigen „Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics” (CIIRC) fanden mit fast 200 Gästen gleich drei bedeutende Veranstaltungen statt.

So wurde das „National Center of Industry 4.0“ (NCP 4.0) feierlich mit der Unterschrift des Memorandums der Gründungspartner eröffnet. Das Ziel des NCP 4.0 besteht darin, ein Bewusstsein für das Thema Industrie 4.0 zu etablieren sowie die enge Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Beteiligten zu stärken. Zu den Gründungspartnern und Initiatoren gehören verschiedene Forschungseinrichtungen (CVUT, CIIRC, Universität Brünn), Industrieunternehmen wie Siemens, Skoda Auto sowie Handelskammer und Innovationszentren der tschechischen Republik.

Die Gründungspartner des NCP 4.0

Ebenfalls wurde die neue Forschungseinrichtung des CIIRC eröffnet. In der Forschungseinrichtung und den Demonstratorumgebungen wird zukünftig an innovativen Lösungen und Prozessen für Industrie 4.0 und smarten Fabriken geforscht.

Ing. Pavel Burget, Ph.D. (Assistant professor CVUT)
bei der Eröffnung des „Testbed for Industry 4.0“

Die dritte Veranstaltung betrifft den Start des europäischen Projektes „Research and Innovation Centre on Advanced Industrial Production“ (RICAIP), das in Zusammenarbeit mit dem CIIRC, der technischen Universität in Brünn sowie dem DFKI und dem ZeMA durchgeführt wird. Ziel ist es, auf europäischer und internationaler Ebene an Forschungsthemen wie Industrie 4.0 und innovativen Produktionstechnologien zu arbeiten. So verbindet RICAIP die Forschungseinrichtung und deren Demonstratorumgebungen in Tschechien und Deutschland mit dem Ziel, neue Forschungsstrukturen aufzubauen und zu implementieren.

 
Teammitglieder des RICAIP-Projektes

 

Weitere Impressionen der Veranstaltungen:

Bildquelle: Roman Sejkot, CIIRC CVUT

04.09.2017

Start des Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken
Einbindung von Unternehmen in die digitale Welt von morgen

Zum 1. September startet das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Saarbrücken, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe in der Region auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen. Sie können sich bei Frage- und Problemstellungen entlang der inner- und überbetrieblichen Wertschöpfungskette an das Kompetenzzentrum wenden und erhalten dort ein breites Angebot zum schrittweisen Einstieg in den digitalen Wandel. Das Kompetenzzentrum wird vom Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (ZeMA), dem August-Wilhelm-Scheer-Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH (AWSi) und saarland.innovation&standort e. V. (saaris) getragen und ist am ZeMA angesiedelt.

Lesen Sie hierzu die offizielle Pressemitteilung sowie die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

01.09.2017

Neuer Geschäftsführer am ZeMA

Andreas Noss ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer am ZeMA und tritt die Nachfolge von Jochen Flackus an. Noss war vorher insgesamt 18 Jahre lang für Bosch im Saarland tätig und steht nun gemeinsam mit Prof. Rainer Müller an der Spitze des ZeMA.

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung.

21.08.2017

„Erlebe Industrie live!“ – die LANGE NACHT DER INDUSTRIE macht´s möglich

Am 28. September 2017 findet die siebte LANGE NACHT DER INDUSTRIE im Saarland statt. Auch das ZeMA wird wieder Teil der Veranstaltung sein und eine spannende Führung durch die Forschungshallen bieten und die aktuellen Demonstratoren präsentieren.

Im Rahmen der Veranstaltung können jeweils zwei verschiedene Unternehmen an einem Abend besucht werden – beginnend um 16:45 an zentralen Plätzen. Von dort aus werden Sie in Gruppen zu den Unternehmen gefahren. Gegen 22:30 endet die Veranstaltung.

Weitere Informationen zur LNDI >>

 

Für die Besucher ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Die Plätze für die Teilnahme an der LNDI werden im Losverfahren vergeben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Verlosung und hoffen, Sie bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE 2017 bei uns begrüßen zu dürfen.

Zur Anmeldung >>